
Bis 2025 war China zum weltweit größten Transformatorenhersteller geworden und machte etwa 60 % der globalen Produktionskapazität aus. Es hat ein relativ umfassendes globales Transformatorenherstellungssystem aufgebaut und eine vollständige Eigenständigkeit und Kontrolle über die gesamte Industriekette erreicht. Die chinesische Transformatorenindustrie umfasst etwa 3.000 Unternehmen.
In Bezug auf die vorgelagerten Rohstoffe übersteigt die Selbstversorgungsrate für Schlüsselmaterialien wie Kupfer und kornorientiertes Elektroband 90 %. Chinesische Hersteller bieten Lieferzeiten von 10 bis 12 Monaten, wobei Eilaufträge auf 8 Monate verkürzt werden können – deutlich schneller als die typischen Zyklen von über 18 Monaten bei europäischen und amerikanischen Wettbewerbern. Die Branche besitzt Kernkompetenzen in technologischer Weiterentwicklung und szenariospezifischer Anpassung, während ihr globaler Fußabdruck weiter wächst.
Die Wettbewerbslandschaft verlagert sich hin zu technologischer Innovation, Lieferfähigkeit und globaler Präsenz. Gleichzeitig steht die Branche vor Herausforderungen wie hohen F&E-Ausgaben, Kostendruck bei Rohstoffen und geopolitischen Risiken.
Derzeit arbeiten zahlreiche Transformatorenfabriken in der chinesischen Provinz Guangdong, im Jangtse-Delta und anderen Regionen unter Volllast. Einige Aufträge, insbesondere solche für Rechenzentrumsprojekte, sind bereits bis 2027 verplant. Der Anstieg der globalen Transformatorennachfrage wird hauptsächlich durch Netzausbau, den Ausbau der KI-Rechenkapazitäten und die Integration erneuerbarer Energien ins Netz getrieben. Führende inländische Unternehmen haben volle Auftragsbücher, wobei sich ihr Auftragsmix hin zu hochwertigen, wertschöpfungsstärkeren Produkten verschiebt.
Im Jahr 2025 erreichte der gesamte Exportwert von Transformatoren Chinas 64,6 Milliarden RMB, ein Anstieg von fast 36 % im Vergleich zum Vorjahr, was einen neuen Rekord darstellt. Der durchschnittliche Exportpreis stieg auf etwa 205.000 RMB pro Einheit (etwa 20.800 USD pro Einheit), was eine gesteigerte Wertschöpfung der Produkte widerspiegelt. Nach regionalen Märkten stiegen die Exporte nach Asien um 65,39 %, nach Afrika um 28,03 % und nach Europa um über 138 %. Ein bemerkenswertes Nachfragewachstum wurde auch in den USA, Europa und dem Nahen Osten beobachtet, angetrieben durch die Energiewende, die Rückverlagerung der Fertigung und die Entwicklung neuer Industrien.


